Eröffnung am 10. September 2026 in Versailles · noch 8 Tage
Archiv & Erbe
Unsere Geschichte
Von Barbizon, dem Künstlerdorf, nach Versailles.
Ein Umzug, eine Kontinuität
Die Galerie Roz In Winter entstand 2018 in Barbizon, in der Grande Rue 61, in dem Dorf, das der Schule von Barbizon ihren Namen gab. Fast acht Jahre lang empfing Lila Roz nahezu 600 Künstler und inszenierte jeden Monat eine neue Ausstellung.
2026 zieht die Galerie nach Versailles, ins Carré 59, in der Rue Royale 59. Der Ort wechselt, der Anspruch bleibt: das zeitgenössische Schaffen in einen Dialog mit einem Erbe zu bringen, das bis zu den Freilichtmalern des 19. Jahrhunderts zurückreicht.
Die Schule von Barbizon
Im 19. Jahrhundert verließen Maler ihre Pariser Ateliers, um sich am Rande des Waldes von Fontainebleau niederzulassen. Millet, Rousseau, Corot und einige andere gründeten die Schule von Barbizon, Ursprung der Freilicht-Landschaftsmalerei und dessen, was zum Impressionismus werden sollte.
Das Dorf bewahrte die Atmosphäre, die sie angezogen hatte: die von Ateliers gesäumte Grande Rue, das wechselnde Licht des Waldes, die Stille am Waldrand. In diesem Rahmen erwachte die Galerie zum Leben.
Male, was du siehst, nicht was du zu wissen glaubst: Diese Devise der Maler von Barbizon inspiriert bis heute die von uns vertretenen Künstler.
Heute, in Versailles
Im Carré 59 setzt die Galerie ihre Mission fort: rund zwanzig vertretene Künstler, flüchtige Ausstellungen, die sich jeden Monat erneuern, Vernissagen und Begegnungen. Der Geist von Barbizon reist mit uns: die Aufmerksamkeit für das Licht, die Geste, die Landschaft.