Eröffnung am 10. September 2026 in Versailles · noch 26 Tage

Dominique Meunier
Malerei · Öl, Tinte, Acryl und Struktur
Dominique Meunier, ansässig in der Nähe von Besançon, erlebte einen Wendepunkt seiner künstlerischen Schaffung im Jahr 2000 nach einem schweren Unfall und einer Nahtoderfahrung. Seitdem ist die Malerei zu einer vitalen Notwendigkeit und einem Werkzeug der Resilienz geworden, das es ihm ermöglicht, das Chaos in Klarheit zu verwandeln und seine Empfindungen von der « anderen Seite des Spiegels » auszudrücken. Als führende Figur der metaphysischen Figuration setzt er die Expertise der Tinten – geerbt aus der Siebdruckkunst – mit der rohen Kraft von Pigmenten und Mörtel um, um die bloße Darstellung der Realität zu überschreiten und das Unsichtbare zu offenbaren. Seine Arbeit versteht sich als eine « Poetik des Übergangs », in der die Landschaft als Spiegel der Seele und Schwelle zu einer spirituellen Transzendenz dient. Sein Werk konzentriert sich damit auf Totem-Bäume, die als Axis Mundi (Säulen, die Erde und Himmel verbinden) wirken, und auf dampfige Horizonte, die zur Kontemplation einladen. Diese Suche, als « vertikale Chrysopöie » bezeichnet, zielt darauf ab, die Zerbrechlichkeit der menschlichen Materie in reines Licht umzuwandeln. Als Autor mehrerer Werke und aktives Mitglied der internationalen Kunstszene stellt er regelmäßig in Frankreich und im Ausland aus. Die philosophische Dimension seiner Gemälde hat zu renommierten Zusammenarbeiten geführt, insbesondere mit dem Schriftsteller und Dichter Michel Lagrange (Laureat der Académie française und bekannter Autor für seine Dialoge mit bedeutenden Künstlern wie Pierre Soulages).


